Zwischen Wattebäuschchen und Härte: Warum Hunde klare, faire Rückmeldung brauchen
In der Hundeausbildung tauchen immer wieder zwei Extreme auf – und beide führen langfristig zu Problemen:
Extrem 1: „Niemals korrigieren“
Keine klaren Stoppsignale, kein „das war falsch“, teils nicht einmal neutrales Feedback. Fehler werden ausgesessen oder „wegignoriert“ – in der Erwartung, der Hund findet irgendwann selbst zur richtigen Lösung.
Extrem 2: „Druck regelt“
Körperliche Einwirkung, Leinenruck, Einschüchterung: Der Hund soll „es merken“. Das kann kurzfristig Verhalten unterdrücken, führt aber häufig zu Stress, Meideverhalten, Unsicherheit oder verdeckten Konflikten.
Beide Ansätze verfehlen zentrale Lernprinzipien: Hunde lernen nicht sauber ohne Information, und sie lernen nicht stabil unter Angst/Druck.


Ein - wie ich finde - sehr gut formulierter Text, dessen Inhalt ich teile.
Aber sagt mal, ist auf diesem Foto vom Trailseminar im April 2019 etwa unsere Veronika zu sehen?😮